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Für mehr de Maizière in der Politik

Dieser Eintrag stammt von admin Am 21.3.2011 @ 16:35 In Journalistisches | Keine Kommentare

Ich habe jetzt endlich genug von den medialen Schaumschlägern, die das sog. politische Geschen in den letzen Wochen bestimmten. Ist unsere repräsentative Demokratie schon so verkommen, dass sie mit “Deutschland sucht den Superstar” (DFDS) oder “Germany´s next top model” (Gntm) konkurriert ?

Welche politischen Qualitäten muß man denn für die Kanzlerin haben, um als “großes Talent” zu gelten ? Ist das schon ein Meisterstück, wenn man versucht die Bundeswehr kaputt zu machen, um sich damit zu profilieren, koste es was es wolle ?

Ein Mann der “Mühsal der Ebene” ist der Karl-Theodor gewiß nicht ! Dass er im Wirtschaftsministerium keine allzu deutlichen Spuren hinterlassen konnte, darf man ihm nicht vorwerfen, da war er ja nur zu kurz.

Aber im Verteidigungsministerium pflastern die geschassten Kommandeure und Kapitäne seinen Weg. Ich glaube, dass er auch deshalb “hingeschmissen” hat, weil er gemerkt hat, dass die Reform der Bundeswehr viel zu mühsam wird.

Jetzt müssen die stillen, fleissigen Arbeiter, wie de Maizière den Schutt wegräumen, dieweilen der Baron vom Come-Back träumt.

Der Verfall der repräsentativen Demokratie geht ja auch mit der Wahl in Sachsen-Anhalt weiter. War die Wahlbeteiligung in der Wahl davor schon sehr nieder ist sie jetzt etwas gestiegen, was die Kanzlerin schon als Erfolg wertet.

Ganz nüchtern betrachtet:
Etwa die Hälfte der wahlberechtigten Bürger hatte die “Auswahl” aus den Kandidaten, die sich in den Parteien “hochgedient” hatten. Wer kann da noch von “Repräsentation” sprechen. Ich jedenfalls habe es satt, von Möchtegernguttenbergs und anderen “Politprofis” wie z.B. Söder, repräsentiert zu werden.

Die Kernkraftdebatte zeigt es doch überdeutlich: Diese Art von Politiker hat zuerst ihren Vorteil im Blick, dann den der Partei und wie man aus der Sache politischen Profit schlagen kann. Die Sache zählt nur insoweit, als sie die eigene und die Macht der eigenen Partei befördert. Da passt es ganz gut, dass die Medien gleich nach dem Reaktorunfall in Japan die Ängste von Tschernobyl beschworen haben. Die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wir haben das limbische System im Gehirn geerbt, um als Höhlenmenschen zu überleben. Mit Gehirn und Denken hat das wenig zu tun. Das muss ja alles ausgeschaltet werden, damit die Flucht oder der Angriff gelingt. Mehr kann das limbische System nicht “denken”.  Auf diesen Holzweg sollten wir uns nicht führen lassen. Es gilt der alte Kant´sche Satz:”Aufklärung ist der Ausbruch des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Journalisten und Politiker sind nicht klüger als wir selbst, das wollen die uns nur einreden !

Also: Denk mal wieder und lass´Dich nicht von den Rattenfängern einlullen !!!!!!!!!!!!!


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